Alle wollen gerade „KI-Agenten im Workflow". Aber wie so oft in Zeiten des KI-Hypes reden die einen darüber, warum das alles gefährlich und böse ist, und die anderen erwarten Magie. Lasst uns drüber reden, warum die Gründe für den Erfolg genau wie das Scheitern beim Einsatz von KI-Agenten am ende ganz schön bodenständig sind.
Ein paar intensive Jahre voller KI-Transformation haben mir deutlich gezeigt: Kannst du Menschen sauber in deine Abläufe onboarden? Wenn ja, dann wird das mit den Agenten auch eine entspannte Nummer.
Nicht weil KI-Systeme Mitarbeitende wären (sind sie nicht), sondern weil Menschen und Agenten oft an den selben Schwächen eines Unternehmens scheitern:
Die Arbeit ist nicht klar genug beschrieben, um sie zuverlässig auszuführen.
Das wird hier keine HR-Predigt, aber: Onboarding-Qualität ist ein brauchbarer Proxy dafür, ob eure Workflows explizit genug sind, um sie sicher zu automatisieren. Und ja: Es gibt Hinweise, dass gutes Onboarding/Training mit späterer Leistung und Implementierungserfolg zusammenhängt (mit Einschränkungen). In einer Analyse waren neue Mitarbeitende, die ihre Induction als „thorough and effective“ bewerteten, 3,8× häufiger nach einem Jahr High Performer. [1] Und bei großen Systemeinführungen (ERP & Co.) taucht Training immer wieder als kritischer Erfolgsfaktor auf. [2]
Wichtig: Korrelation ist keine Kausalität, aber die Ähnlichkeiten im Erfolg mit Menschen und Agenten bezüglich guter Startvoraussetzungen sind kein Zufall, davon bin ich überzeugt.
Hier sind drei Onboarding-Basics die bei Agents sogar noch kritischere Rollen spielen als bei Menschen